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Uli Rohmann — Gesang

Ulis Weg war direkt nach seiner Geburt 1957 vorgezeichnet: Frühesten Gesangsübungen im Treppenhaus (des schönen Halls wegen) folgten 1960 bis 1965 erste instrumentale Erfahrungen an Xylophon und Melodica. Dann kam der infektiöse Kontakt mit dem Rock’n’Roll: Deep Purple, Uriah Heep und Led Zeppelin führten zum unheilbaren Wunsch nach eigener musikalischer Aktivität.

Erwies sich die erste Band „Jamie” 1977 noch als Fünf-Monats-Fliege, so wurde „Challenger” ein Fünf-Jahres-Brummer; Uli übernahm hier bis 1983 erst die Lead Vocals und dann — man hat ja sonst nichts zu tun — auch noch die Sologitarre. Nur ein paar Wochen nach der Auflösung dieser Gelsenkirchener Hard-Rock-Band schnappte Uli sich das Mikrofon bei der Heavy-Metal-Gruppe „Lions Breed”, mit ihr wurde 1984 das Demotape „Neon City” und 1985 die LP „Damn The Night” eingespielt. Dann hatte es sich ausgespielt: Das Ende der Combo führte zu einer sechsjährigen Bühnenabstinenz, zwischen 1986 und 1992 tobte Uli sich im Duisburger „SC Sound Recording”-Studio aus und wirkte unter anderem an den Band- und Studioprojekten „Believer”, „Gambler” (CD: „Red On Blue”) und Sledge (CD: „Hot Legs”) mit.

Nach einem 1992er Intermezzo als Sänger bei seiner ersten Cover-Band „Bourbon Street” übernahm er 1993 den vakanten Posten des Frontmanns bei der „Deep Purple”-Coverband „Double P”. Die Band erspielt sich regional einen guten Namen und im Studio ein Live-Demo, danach war wegen der berühmten „internen Differenzen” erst mal Sendepause.

Uli gründete 1997 das Acoustic-Cover-Projekt „2 Unplugged”, dessen Repertoire auf einem Demo und einer CD dokumentiert sind. Seit 2003 ist Uli als Gastarbeiter in und um Frankfurt tätig, er vertritt bei Terminproblemen den Leadsänger der dort ansässigen „Deep Purple”-Coverband „Cheap Turtle”.

Zu Beginn des Jahres 2005 ging Uli dann ein unbefristetes Bündnis mit IN STANT ein.