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Volker Frech — Gitarre, Gesang

Seit Volker, 1967 geboren, mit 15 Jahren die Sechssaitige entdeckte, ist er Bi:

Seine Liebe gehört einerseits der Konzertgitarre und der Klassik – er absolvierte langjährigen Unterricht an einer privaten Musikschule, war mehrere Jahre Mitglied eines konzertierenden Gitarrenspielkreises, schrammte am Musikstudium vorbei und trat aus Protest, aber mit mehr Erfolg, der musikwissenschaftlichen Fakultät bei.

Seine Leidenschaft gehört andererseits der E-Gitarre und den harten Klängen, beide verführten ihn 1983 zur Gründung der Band UHF, die Rock machen wollte, aber nur Punk spielen konnte. Im folgenden Jahr wurden Bandname und musikalisches Vermögen besser: Die auf „Spitfire” getaufte Hard Rock/Heavy Metal-Kapelle, der schnell und bis zum Ende auch Frank Laicher angehörte, erspielte sich im Düsseldorfer Raum einen ausgezeichneten Ruf (den trotz der lauten Musik leider zu wenige hörten). Bald wurde der Band Semiprofessionalität attestiert – es blieb, trotz mehrerer Demos und etlicher Auftritte (unter anderem im Vorprogramm der damals angesagten Rockband „Trans Am”), eher „semi” denn „professionell”. Auch die große Musikerfluktuation war, so sehr sie für Abwechslung sorgte, der Weiterentwicklung der Band nicht wirklich dienlich; nach einer finalen Musikerschwindsucht-Phase war 1998 Schluss.

Da hatte Volker schon ein Jahr lang in René Barrois' Frickel-Formation „Znów” erfahren müssen, dass 17/4-Takte im Wechsel mit 7/8-Takten cool klingen können, aber nicht immer cool zu spielen sind. Als die Musiker 1998 die Coverband IN STANT gründeten, durfte er wieder 4/4 spielen.